Entdeckungsreise nach Dinant: Ein Wochenende voller Kultur, Natur und Genuss {Leser-Reise-Tipp}
Dinant ist ein wahres Juwel für Kurztrips zu toller Kultur, Natur und Kulinarik. Was kann man dort an einem Wochenende erleben?

Dinant – die perfekte Location für einen Kurztrip
Haben Sie schon einmal von Dinant gehört? Dinant ist eine malerische Stadt an der Maas in Wallonien, dem französischsprachigen Teil Belgiens und als solcher ein großer Anziehungspunkt für Reisende, die Kultur, Natur und kulinarische Genüsse gleichermaßen schätzen. Und das Beste: Sie ist nur wenige Stunden vom Rheinland entfernt und daher für Kurztrips perfekt geeignet.
Und genau dazu hatte ich nun unlängst die Gelegenheit, als ich die Stadt im Rahmen einer individuellen Pressereise auf Einladung von VISITWallonia besuchen konnte. Und ich muss sagen: Das Programm war perfekt durchdacht und bot eine ausgewogene Mischung aus Aktivitäten, Entspannung und kulturellen Highlights. Hier ist mein ausführlicher Reisebericht über dieses unvergessliche Wochenende.


Ankunft in Dinant und geplante Radtour durch das Molignée-Tal
Meine Anreise verlief etwas anders als die gewöhnlicher Kurzreisender aus Deutschland: Sie begann nämlich mit einer entspannten Busfahrt vom franzöischen Givet aus und daher war ich schon recht früh, nämlich um 11:47 Uhr, am Bahnhof von Dinant, von wo aus ich zu Fuß zum Hotel La Merveilleuse by Infiniti Resorts ging. Das Hotel liegt nur etwa 639 Meter entfernt, allerdings bergauf – ein kleiner Spaziergang, der mir die ersten Eindrücke der charmanten Stadt bescherte.
Das Hotel selbst ist ein wahres Schmuckstück: modern eingerichtet, mit einem Hauch von Luxus und einem atemberaubenden Blick auf die Maas. Dabei hat das Hotel auch eine faszinierende Geschichte, die eng mit der Entwicklung der Stadt Dinant und der Region Wallonien verbunden ist. Die ehemalige Abtei beinhaltet heutzutage nämlich nicht nur das Hotel, sondern auch das Maison Leffe-Biermuseum. Das Leffe-Bier ist eines der bekanntesten Abteibiere in Belgien und wer das hauseigene Museum besucht, kann dort das schon seit 1240 best gehütete Geheimnis seiner Brauer entdecken. Heute bietet das Hotel seinen Gästen nicht nur komfortable Zimmer und Suiten, sondern auch ein Restaurant mit regionaler Küche.
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Für mich allerdings stand erst einmal der Sport in Form von Radfahren auf dem Progamm: Nachdem ich mein Gepäck abgestellt hatte, bekam ich ein Leih-E-Bike. Die E-Bikes sind eine fantastische Möglichkeit, die umliegende Landschaft zu erkunden, ohne sich zu sehr anstrengen zu müssen. Die erste Aktivität des Tages war als Radtour auf dem RAVeL de la Molignée, einem der schönsten Radwege der Wallonien, geplant.
Die Route sollte durch das idyllische Molignée-Tal, vorbei an malerischen Dörfern und historischen Abteien führen – mit Stopps in der Abtei von Maredsous, bekannt für ihre köstlichen Käse und ihr hausgebrautes Bier sowie in der Abtei von Maredret, einem ruhigen Ort, der von Benediktinerinnen bewohnt wird und dann über Sosoye und Falaën, die zu den schönsten Dörfern der Wallonie zählen, zurück nach Dinant führen.
Leider kam es anders, denn ein Sturzregen mit Fahrradwegen, die sich in kleine Bäche verwandelten, verhinderten, dass ich die Fahrradtour zu ende führte und so kehrte ich ziemlich durchnässt ins Hotel zurück. Der Abend klang allerdings mit einem köstlichen Abendessen in einem lokalen Restaurant in Dinant aus. Die wallonische Küche ist bekannt für ihre Herzhaftigkeit, die leider für Vegetarier und Veganer etwas ungeeignet ist.


Stadtführung und kulturelle Entdeckungen
Der zweite Tag begann mit einem reichhaltigen Frühstück im Hotel. Gestärkt machte ich mich um 10:00 Uhr auf den Weg zur Stadtführung durch Dinant begleitet von Bruno Berteau. Treffpunkt war die Maison du Tourisme Explore Meuse, von wo aus wir unsere Erkundungstour starteten. Und die war sehr spannend.
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Die Stadt selbst hat dabei Ersten Weltkrieg sehr gelitten am 23. August 1914 674 Einwohner von sächsischen Truppen der kaiserlichen deutschen Armee wegen angeblicher Freischärlerei getötet und 750 Gebäude zerstört wurden mehrere Denkmäler erinnern an das Schicksal dieser Menschen. 2001 erkannte die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland ihre moralische Verpflichtung an und bat bei den Nachkommen der damaligen Opfer offiziell um Entschuldigung.
Ein weiteres Highlight der Führung war der Besuch des Maison Sax, einem Museum, das dem Leben und Werk von Adolphe Sax gewidmet ist. Hier konnte ich mehr über die Entstehung des Saxophons erfahren und sogar einige historische Instrumente bewundern. Denn bei aller Militärgeschichte sollte nicht vergessen werden, dass Dinant bereits seit dem 19. Jahrhundert ein blühendes Touristenziel war und ist. Die Stadt war nicht nur bei belgischen Reisenden beliebt, sondern auch bei internationalen Gästen, darunter viele aus Frankreich und Deutschland. Die Ankunft der Eisenbahn in Dinant trug dazu bei, die Stadt noch besser zu erschließen und den Tourismus weiter zu fördern.


Fazit: Ein perfektes Wochenende in Dinant
Am späten Nachmittag holte ich mein Gepäck ab und machte mich auf den Weg zum Bahnhof. Um 16:38 Uhr bestieg ich den Zug, musste aber dann bis Düsseldorf leider noch einige Male umsteigen. Dennoch eine tolle Reise.
Dinant ist eine Stadt, die mich auf ganzer Linie überzeugt hat. Die Kombination aus Natur, Kultur und kulinarischen Genüssen macht sie zu einem idealen Ziel für ein Wochenende. Die Radtour durch das war trotz Regen ein absolutes Highlight, und die Stadtführung bot einen tiefen Einblick in die Geschichte und Kultur der Region.
Wer also auf der Suche nach einem Reiseziel ist, das Natur, Kultur und Genuss vereint, dem kann ich Dinant nur wärmstens empfehlen. Diese Stadt hat definitiv das Zeug dazu, sich zu einem der beliebtesten Reiseziele in Belgien zu entwickeln. Dinant ist das ganze Jahr über einen Besuch wert, aber die Sommermonate bieten sich besonders für Outdoor-Aktivitäten wie Radtouren an.


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